…Der Morgen nach dem Dienst. Ich fühle mich wie dieses hyperaktive Werbe-Häschen mit den Batterien im Hintern – nur dass meine längst leer sind und ich trotzdem weiterrenne. Noch schnell das, noch jenes… und zack, 10 Uhr. Schlafen? Oder einkaufen, bevor die Sonne mich grillt? Natürlich einkaufen.
Blöderweise hatten anscheinend ALLE dieselbe Idee. Grelles Licht, bunte Regale, Lärmpegel wie auf einem Volksfest – ich wollte am liebsten drinnen die Sonnenbrille auflassen. Endlich an der Kasse, Gewissen wach, Hirn im Standby. Ich zahle, die Kassiererin schaut mich an – irritiert. Noch ein Blick auf den Betrag… und Schockmoment: Ich hab ihr zu wenig gegeben!
Blitzartig peinlich berührt, reiche ich den fehlenden Schein nach. Sie lächelt verständnisvoll: „Ach, das kann vorkommen.“ Die Dame hinter mir meint mitleidig: „Das ist sicher wegen dem Wetter.“ Äh – nein, Schlafentzug deluxe. Jetzt hatte ich das Mitleid beider Seiten sicher.
Sonnenbrille auf, Einkauf gepackt, Gang zur Haustür im Zombie-Modus. Und dann: Stille. Dunkelheit. Schlafkoma. Akkus leer. Mission erfüllt. 😴
