Heute: Kontrastprogramm deluxe. Früh morgens: Alleinunterhalterin im Dienstzimmer, kurz darauf Übergabe mit meinem Chef – stilecht mit Mundschutz und dem Charme einer aufziehenden Männergrippe. Wissenschaft braucht Opfer. Offenbar auch Führungskräfte. Danach Hightech trifft Ohrmuschel: Einschulung für eine neue Studie, bei der der Vagusnerv über Akupunkturnadeln in der Ohrmuschel stimuliert wird. Kabel, Nadeln, Hoffnung. Schmerztherapie 2.0„Ein Arbeitstag zwischen Forschung und Fürsorge 🏥🩺“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Kliniklyrik
Zeit, Emotionen und Weihnachtspyjamas: Ein Blogbeitrag, der alles hat, außer einem roten Faden
Die Zeit vergeht – Und mit ihr die Illusion, es wäre emotional alles „im grünen Bereich“. Ich habe mich selbst durch mein Emotionen-Tagebuch entdeckt. Vor einem Monat hätte ich noch gesagt: „Alles gut, alles im grünen Bereich.“ Inzwischen aber eher moosig als grün, regenbogenfarben, glitzernd etc. Heute weiß ich auch: Ich bin ein Meister darin,„Zeit, Emotionen und Weihnachtspyjamas: Ein Blogbeitrag, der alles hat, außer einem roten Faden“ weiterlesen
Tag 7 im neuen Job – und ja, ich sitze PC-technisch weiterhin wie ein digitaler Nomade ohne WLAN da.
Während mein Zugang irgendwo im Administrations-Nirwana vor sich hinschlummert, hatte ich immerhin ein morgendliches Erfolgserlebnis: zwei Patientinnen erfolgreich für die Studie rekrutiert. Immer wieder faszinierend, wie schnell „Material, das sonst entsorgt würde“ plötzlich heiß begehrte Wissenschaft wird. Recycling auf klinische, akademische Art – Mother Nature wäre stolz. Dann folgte eine frostige Romanze mit mehreren –80°C-Kühlschränken.„Tag 7 im neuen Job – und ja, ich sitze PC-technisch weiterhin wie ein digitaler Nomade ohne WLAN da.“ weiterlesen
Breaking News aus dem „Studien-Dschungel“
Heute habe ich offiziell eine Blutabnahme erfolgreich versenkt – Skill confirmed, Applaus bitte. Dafür habe ich mich im Papierkram und den Patient*innen-Mappen so tief vergraben, dass ich jetzt vermutlich als Teilzeit-Akte gelte. Der PC-Zugang? Ja… der Zugang. Man kann mir E-Mails schicken, klar – ich bin quasi ein digitales Schwarzes Loch. Empfangen: ja. Öffnen: nein.„Breaking News aus dem „Studien-Dschungel““ weiterlesen
„Wie man im Chaos badet, ohne nass zu werden“
Geordnet, geschlichtet, Ablaufdatum kontrolliert – und das alles ohne Kaffeeinfusion. Worte wie Cerclage, Zervix, Sectio und Präeklampsie begegnen mir mittlerweile fast täglich, dass ich bald Latein für Angeber als Zweitsprache angeben kann. Kontrolltermin telefonisch vereinbart – natürlich ohne eigenen PC-Zugang, denn wer braucht schon IT, wenn man Improvisation als Kernkompetenz hat. Und dann der Professor,„„Wie man im Chaos badet, ohne nass zu werden““ weiterlesen