Zum Einstieg spielten wir „Ich packe meinen Koffer“ – Reha-Edition. Ich nehme mit: mehr Selbstfürsorge. Ich lasse hier: den seelischen Sperrmüll anderer Leute. Denn, Hand aufs Herz, ich bin zwar sozial, aber meine Professionalität gibt’s nur gegen Münzeinwurf. 💸 Dann kam das Highlight: „Was ich dir wünsche…“-Zettel. Jeder schrieb nette Botschaften – oder zumindest das,„Letzte Gruppentherapie – Halleluja und Amen dazu“ weiterlesen
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Freiheit auf Rezept
Nach der letzten Moorbehandlung noch schnell die Massage – pure Seligkeit mit therapeutischem Tiefgang. Dann: wieder eine offizielle Erlaubnis, alleine zu walken. Also kurz ins Zimmer, duschen, Kopfhörer rein – John Denver & Placido Domingo: „Perhaps Love.“ Ich schreite übers Gelände wie eine befreite „Wellness-Gefangene“. „The memory of love will bring you home“ – na„Freiheit auf Rezept“ weiterlesen
Psychiatrische Reha. Tag irgendwas
„Nordic Walking mit Erleuchtungstendenz“ Der Plan: Nordic Walking. Alleine. Ohne Therapeuten-Gruppe, ohne Mitpatienten. Ganz ohne Gruppe, ohne Smalltalk, ohne übermotivierte Pulsuhren-Träger. Nur ich, meine Playlist und das Reha-Gelände – quasi Luxusurlaub für Introvertierte. Das Gelände ist feucht, die Wege rutschig. Die kühle Herbstluft strömt mir in die Lunge, ich höre meine Playlist. Kein Mensch weit„Psychiatrische Reha. Tag irgendwas“ weiterlesen