Nach der letzten Moorbehandlung noch schnell die Massage – pure Seligkeit mit therapeutischem Tiefgang. Dann: wieder eine offizielle Erlaubnis, alleine zu walken. Also kurz ins Zimmer, duschen, Kopfhörer rein – John Denver & Placido Domingo: „Perhaps Love.“ Ich schreite übers Gelände wie eine befreite „Wellness-Gefangene“. „The memory of love will bring you home“ – na„Freiheit auf Rezept“ weiterlesen
Schlagwort-Archive:Morgenaktivierung
Hirntraining – oder Gedächtnis-Marathon?
Ah, der Morgen in der psychiatrischen Reha – eine Zeit, in der sich Kreativität und Verwirrung die Hand reichen. Unsere Trainerin, die fest davon überzeugt ist, dass dies unser Gedächtnis auf Vordermann bringt. Heute: Ein Memory-Spiel der besonderen Art. Zwei Gruppen, je ein Blatt Papier mit 16 Symbolen, Wörtern, chemischen Formeln und Punkten, die wir uns„Hirntraining – oder Gedächtnis-Marathon?“ weiterlesen
Turm des Grauens und andere Frühschichten
Wette verloren – ohne Einsatz, aber mit angeschlagenem Ego. Mein Mitpatient meinte, wir sind heute zu acht, ich zu sechs. Er hatte recht. (Unnötig zu erwähnen: Ich hasse es, wenn Leute recht haben, die nicht ich bin 🙂 ) Aktivierung am Morgen in der psychiatrischen Reha – ein Ort, an dem selbst ein simples Spiel„Turm des Grauens und andere Frühschichten“ weiterlesen
“Erwachsenwerden für Fortgeschrittene – jetzt mit finanzieller Realität!”
Ah, die Basis-Sesselgruppe – der Ort, an dem Erkenntnisse blühen wie Gänseblümchen auf einem Minenfeld. Heute in der Basisgruppe: große Augen, zittrige Stimmen und die Frage aller Fragen – “Was mache ich eigentlich nach der Reha?” (Spoiler: Niemand weiß es. Alle schauen betreten auf ihre Schuhe, als würden die plötzlich Bewerbungen schreiben können.) Die finanzielle„“Erwachsenwerden für Fortgeschrittene – jetzt mit finanzieller Realität!”“ weiterlesen
Assassin’s Creed trifft Reha-Alltag
Der Morgen begann verheißungsvoll: Morgenaktivierung im Turnsaal. Stellen Sie sich Bier Ping-Pong vor, aber von der Caritas adaptiert. Keine Becher, kein Bier. Stattdessen: Sechs bunte Hula-Hoop-Reifen auf dem Boden und Säckchen, gefüllt mit… na, sagen wir mal therapeutischem Reis. Das Ziel: Aus schwindelerregender Distanz sein Gefühl für Koordination und Entfernung zu verlieren. Ich, der geborene„Assassin’s Creed trifft Reha-Alltag“ weiterlesen
Morgenaktivierung – Fitnessraum & Gruppendrama – ein ganz normaler Reha-Tag
Ah, die allseits beliebte Morgenaktivierung – 8 Uhr früh, 12 Teilnehmer auf dem Plan, tatsächlich erschienen: ganze 6. Also quasi volles Haus! Heute gab’s das legendäre Karten-Spiel: Jeder zieht drei Sportarten und muss sie ohne Worte darstellen. Eine Mischung aus „Activity“ und Pantomime für Fortgeschrittene. Es wurde gelacht, gestikuliert und wild gehüpft – manche Bewegungen hätten„Morgenaktivierung – Fitnessraum & Gruppendrama – ein ganz normaler Reha-Tag“ weiterlesen
Pointe des Tages: Die einzig wahre Therapie
Morgenaktivierung – Ping Pong für Fortgeschrittene (im Überleben) Vier Schläger, ein Ball – klingt harmlos. Spoiler: Ist es nicht. Ein Ball. Weiß, leicht, flink – bewegt sich wie der goldene Schnatz. Nur dass wir keine Zauberer sind. Nach exakt zehn Minuten trifft mein Teamkollege zielsicher nicht den Ball, sondern meinen Daumen. Von Vorteil, wenn man„Pointe des Tages: Die einzig wahre Therapie“ weiterlesen
Wenn Bälle deine Existenz infrage stellen und die Erkenntnis deluxe
Gegen 8 Uhr treffen sich hier ein paar wackere Gestalten zur Morgenaktivierung. Die anderen? Haben sich selbstverständlich abgemeldet. Gesundheitlich angeschlagen, versteht sich. Nicht simuliert – nur zufällig immer dann, wenn Bewegung droht. Besonders bei den jüngeren Semestern, die sich eher für einen Schlafmarathon als für sportliche Betätigungen interessieren. Der Feind: Der Tennisball 🎾 Heute war„Wenn Bälle deine Existenz infrage stellen und die Erkenntnis deluxe“ weiterlesen
Die Sportstunden oder angeordneter Körpereinsatz gegen Kopfgewitter. 🤪
Die morgendliche Vollversammlung der Überforderung, auch liebevoll „Morgenaktivierung“ genannt, eine Horde seelisch Angeschlagener, in einem Raum, mit verhaltenem Optimismus. Unser Gruppenleiter, strahlt eine Energie aus, für die der Rest von uns mindestens zwei Tassen Kaffee und einen Kleinen Exorzismus bräuchte. Sein Job: Uns in 25 Minuten von schlafwandlerischen Zombies in funktionierende Mitglieder der Gesellschaft zu„Die Sportstunden oder angeordneter Körpereinsatz gegen Kopfgewitter. 🤪“ weiterlesen