Futter für die Seele – oder warum mein Darm jetzt das Sagen hat

Ich betrete den Raum – ein bunter Haufen aus sämtlichen Reha-Gruppen, Der Geräuschpegel: ein akustisches Inferno von Munchs „Der Schrei“. Irgendwer lacht. Dauergeplauder und nervösem Kichern. Irgendwer rückt seinen Sessel, als ginge es um den Sieg im Formel-1-Startgrid. Und dann, als krönende Verzweiflung: Ein Soundtrack aus der eigenen, verdrängten Kindheit. „Quo Vadis“? Wirklich?

Schön für sie. Wirklich. Aber muss meine Reiztoleranz schon vor 9 Uhr mit diesem archäologischen Lärm-Durchfall konfrontiert werden? Das ist kein Morgengruß, das ist ein Angriff. Mein persönlicher Albtraumpegel erreicht selten noch vor 9 Uhr den Zenit.

Dann die Kernbotschaft des Vortrags: Der Mensch besteht zu 10 % aus Gehirn und zu 90 % aus Darm. Und plötzlich ergibt alles Sinn. So viel, dass ich mich frage, ob ich für meine künftigen Entscheidungen lieber einen Verdauungstee statt eines Coachings brauche.

Plötzlich macht alles Sinn.

Die Stimmungsschwankungen? Nicht die kaputte Kindheit. Ein verärgerter Dickdarm.

Die existenzielle Angst? Keine Krise des Seins. Ein rebellierender Dünndarm.

Das ganze Gelaber, Gelache und Gestampfe heute Morgen? Keine Frage der Psychologie. Reinste Darm-Dynamik.

Wir sind keine Seelenwesen auf einer spirituellen Reise. Wir sind hochkomplexe Bioreaktoren, die zufällig denken können.

Die wahre Psychiatrie der Zukunft findet nicht auf der Couch statt. Sondern auf dem stillen Örtchen. Eine Offenbarung.

Körpereinheit & Keks-Kontrolle: Die skurrilen Wahrheiten

Nach der bahnbrechenden Erkenntnis, dass wir alle nur wandelnde Därme mit einem Gehirn-Anhängsel sind, folgt der nächste Vortrag: Körper und Stress. Embodiment ist das Zauberwort. 

Experiment 1: Die hohe Moral.

Wer auf einem Podest steht, urteilt milder über seine Mitmenschen. Eine steile These. Ich blicke auf meine Glitzer ✨ Hausschuhe und frage mich, ob unsere Richter nicht wegen ihrer Juristerei, sondern schlichtweg wegen ihrer erhöhten Sitzposition so weise Urteile fällen. Vielleicht ist unser gesamtes Rechtssystem nur ein cleverer ergonomischer Trick. Die wahre Gerechtigkeit liegt vielleicht in der Sockenhöhe.

Experiment 2: Die Keks-Konter-Revolution.

Das Meisterstück. Drückt man seine Hände für einige Sekunden von oben nach unten auf den Tisch, greift man signifikant seltener zur Keksdose. Drückt man von unten nach oben, ist man verloren.

Hier offenbart sich die ganze Genialie: Der Kampf gegen die Zucker-Sucht wird nicht mit Willenskraft gewonnen. Sondern mit einer simplen Druckausübung in die richtige Richtung. Meine gesamte Ernährungstherapie war überflüssig. Hätte man mir einfach gesagt: „Drück‘ mal da drauf!“, ich wäre heute athletisch und diszipliniert

Fazit des Tages:

Unser Verstand ist ein willfähriger Diener unserer körpereigenen Trotteligkeit. Erhöhe deinen Hintern, und du erhöhst deine Moral. Drück deine Hand nach unten, und du drückst deine Gelüste nieder.

Und zum guten Schluss: Impala escapes. – Trauma abschütteln

Körper und Stress

So wie die Antilope, die nach einem Angriff des Raubtieres ihr gesamtes Nervensystem durch ein heftiges Schütteln resetet, sollen wir unser Trauma einfach „absichtlich“ abschütteln. Einfach mal kurz durchrütteln wie ein nasser Hund und die Psyche ist rein.

Man stelle sich das vor: Nach dem nächsten Weltuntergangs-Termin beim Chef einfach aufstehen und ein energisches Zitter-Tänzchen hinlegen. „Alles gut, nur mein Embodiment!“

Diese Reha ist kein Ort der tiefenpsychologischen Erkenntnis. Es ist ein Crash-Kurs in biologischen Life-Hacks. Und ich frage mich: Wenn ich lange genug auf dem Klositz nach oben drücke, wird mein Darm dann auch milder über mich urteilen?

Fidget Toys, Pups-Spray und die Militär-Physio

Heute in der Fokusgruppe: Die heilige Halle der „Skills“. Ich habe sämtliche Fidget-Tools nicht nur gesehen, sondern auch von Hand zu Hand gereicht bekommen. Die Spekulation erübrigt sich: Anschließend vollzog ich ein Händewasch-Ritual, das jeden Chirurgen vor der Herz OP blass aussehen ließ.

Beunruhigend fand ich nur eins: Wir haben das meiste davon schon zuhause. Murmelnetze, Stressketten, Fidget-Ringe, Fahrradketten – unser Haushalt ist quasi ein Therapiebedarf-Großhandel. Nur die „Ouchies Pain Fidget“ war neu. Ein stacheliger Plastikzylinder, der eher nach SM-Bedarf aussieht. Nicht, dass ich’s wüsste – ich hab davon gehört….

Nebenbei hab ich gelernt: Hirschhornsalz ist nicht nur was für Kekse. Und es gibt Pupsspray. In Dosen. Weil’s offenbar noch zu wenig Reize im Leben gibt. Gäbe es meine Reize in Dosen, das wären Hollywood Reife Special Effects.

Drachen gebändigt – Gehirnerschütterung nach psychedelischer Krise

Weiter ging’s zum persönlichen Highlight: „Basteln für gestresste Erwachsene“. Mein Projekt: Ein Drache auf einer umgedrehten Schale, aus dessen Maul einmal Räucherrauch steigen soll. Sobald er getrocknet, gebrannt und glasiert ist. Oder in meinem Fall: sobald er nicht mehr aussieht, als hätte er bereits geraucht oder zumindest selbst schon ein paar Räucherstäbchen inhalierte. Künstlerisch. Aus Ton. Sehr erdend.

Bodenständig

Voller Motivation hab ich mich zu Rücken fit gemeldet. Dehnen, strecken, knacksen – 25 Minuten kollektives Ächzen mit der Erkenntnis: Boden berühren heißt bei mir sieben Zentimeter vorher „Ende Gelände“. Der Boden bleibt ein fernes Ziel.

Fitnesspredigt

Mit dem Vortrag des weiblichen Corporals (Physiotherapeutin mit Hang zum militärischen Drill) bzgl körperliche Gesundheit wurde noch einmal meine persönliche Schmerzgrenze ausgereizt. Es zählt nicht als Krafttraining, wenn man seine 8-Kilo-Katze hebt – auch wenn die Rasse nicht fett ist, danke an alle Garfield-Vergleicher. Und wer noch nie ein Katzen Richter auf einer Ausstellung war, kann sich scheinbar auch nicht vorstellen, wie viel Muskelkater so ein flauschiger Preisanwerter durch das tragen, heben etc. verursachen kann.

Fazit des Tages: Der Bioterrorist 🤧 hat mein Immunsystem erreicht – jedoch erst in Level 1″ Der Maskenball 😷 hat begonnen und die Teilnehmerzahl ist steigend, aber ich bin hervorragend desinfiziert.

Viren, Slow Motion Gehirnjogging und Veränderungsangst – Reha läuft

Mit dem Temperatursturz startet das jährliche Viren-Mensch-Abklatsch-Festival. Husten, Schnupfen und allgemeines Elend sind erfolgreich auf Asylsuche – herzlich willkommen!

Zur Morgenaktivierung: Gehirnjogging. Klingt harmlos, fühlt sich aber an wie „Takeshi’s Castle“ in der Seniorenedition. Zwei Gruppen, ein Satz Memory-Karten, und ein Sportpädagoge, der glaubt, das trainiere unser Gedächtnis. Einer läuft, einer denkt, keiner weiß, was passiert. Kommunikation auf Taubenschlag-Niveau – und alle tun so, als würden sie’s verstehen. Unsere Gruppe bewegt sich kognitiv eindeutig in Zeitlupe – Slow Motion Denken at its best.

Therapie-Chaos: Das Angst-Karussell

Weiter geht’s zur Gruppen Gesprächstherapie, all inclusive für alle Befindlichkeiten. Thema: „Angst vor Veränderungen“. Jeder soll erstmal für sich herausfinden, was ihm Angst macht. (Spoiler: Die Bandbreite ist … beeindruckend.)

….was für den einen eine lebensbedrohliche Situation ist (zb Waffe an den Kopf gehalten zu bekommen) ist für den anderen sein Gedanken Kopfkino, wobei scheinbar jeder „Steven King“ Horrorfilm das Level „fürchten für Anfänger“ darstellt.

Zehenzirkus reloaded

Mein Knöchel der ja immer noch beleidigt ist, hatte heute einen Auftritt bei einer charmanten Physiotherapeutin.

Verabschiedet wurde ich mit einer neuen Lebensaufgabe: Zehenballen heben und senken und die „Zehenraupe“.

Klingt niedlich, sieht aber aus wie ein verzweifelter Versuch, mit den Füßen Morsezeichen zu geben. Vielleicht kann ich ja in der nächsten Musiktherapie künftig mit den Zehen Klavier spielen.

Offiziell soll das die Fußmuskulatur stärken – inoffiziell trainiere ich wohl für den nächsten Zehen-Bodybuilding-Wettbewerb.

Ich spüre Muskeln, die wahrscheinlich seit der Steinzeit im Winterschlaf waren. Vermutlich meldet sich gerade der innere Fuß-Gott persönlich.

Gartenparty im Kopf-Dschungel

Entspannungsgruppe. Heute: Reise zu meinem inneren Garten.

Einer landet in einem akkuraten verdammt stacheligen Rosengarten. Ein Schutzschild gegen Verletzlichkeit. Sehr archetypisch. Sehr verständlich.

Ein anderer wandelt durch einen sonnendurchfluteten Obstgarten, pflückt fröhlich Äpfel und Birnen. Man könnte ihn fast beneiden, wenn es nicht so langweilig wäre.

Und ich? Ich stehe vor einem schweren, schmiedeeisernen Tor, das quietschend aufgeht.

Dahinter Sichtschutzpflanzen, mein Unterbewusstsein nimmt offenbar Privatsphäre und Dramatik sehr ernst. Vorne bunte Blumenwiese, hinten ein netter Wohlfühlplatz – und ganz hinten: mein persönlicher Finsterwald.

Die Äste knarren unheilvoll. Wer weiß, was da so im Unterholz kauert? Vielleicht mein verdrängter Papierkram, vielleicht die Geister vergangener Fehlentscheidungen oder einfach nur ein besonders mürrischer Dachs.

Fazit: Meine Seele ist kein englischer Landschaftsgarten. Sie ist scheinbar ein verwunschener Park mit Sanierungsstau und einer Planstelle für einen Parkwächter. Aber immerhin, der Wohlfühlplatz ist schon mal ein Anfang. Und wer weiß, vielleicht finde ich ja morgen im Finsterwald einen vergrabenen Schatz. Oder zumindest eine Taschenlampe.

Die Geräuschkulisse fürs Innenleben 

Um 7 Uhr morgens – erfolgte der feierliche Umzug vom Doppel- ins Einzelzimmer. Nur ich, meine Gedanken und die dezente Geräuschkulisse der Putzkolonne. Danach Frühstück – das hier übliche köstliche Reha-Buffet.

Kurz nach 8 war dann mein wöchentliches Sahnehäubchen, der ‚Seelen-Service-Termin‘ bei dem ich in 50 Minuten Einzel-Gespräch-Therapie mehr über mich erfuhr, als in 5 Jahren Selbstgespräche.“ Diesmal war eine therapeutische Tiefenbohrung deluxe angesagt. Gemeinsam erforschten wir, was mich wütend macht (Spoiler: ziemlich viel) und welche Werte mir wichtig sind (Kaffee zählt offenbar nicht als Wert).

Ab 10:30 ging’s dann mit Wanderstöcken bewaffnet in die Natur – als Gruppe, versteht sich. Ob die Natur uns mochte, wurde nicht hinterfragt. Wir stampften, traten, klimperten und machten einen akustischen Eindruck, als hätte man eine Horde Pinguine auf Nordic Walking gesetzt.

Der Nachmittag stand wieder ganz im Zeichen der Musiktherapie – oder, wie ich es nenne: „Das Theater der Klänge“. Jeder bekam ein Instrument, und irgendwer gab den Rhythmus vor. Ich war fasziniert, dass ich es tatsächlich schaffte, mich auf diesen Takt einzulassen. Es erinnerte mich an die Trommler auf antiken Galeeren – nur dass hier niemand rudern musste, höchstens mit den Nerven.

Zum krönenden Abschluss: Achtsamkeit mit Duftölen. Wir schnüffelten uns durch Lavendel, Zitrone, Patchouli und „Was zur Hölle war das bitte?“. Am Ende hatte ich das Gefühl, meine Nasenscheidewand sei bereit für den nächsten HNO-Kongress.

Fazit meiner olympischen Spiele der Seele

Vielleicht geht es bei all dem scheinbaren Unsinn gar nicht um das Mikado-Spiel oder den Federball. Vielleicht geht es darum, uns so sehr mit absurden, körperlichen Aufgaben zu beschäftigen, dass der Kopf endlich mal eine Pause von seinem eigenen Drama bekommt.

Man kann nicht gleichzeitig im GedankenKarussell mitfliegen und verhindern, dass einem der Federball an den Kopf gepfeffert wird. Es ist eine seltsame, chaotische und manchmal verdammt lustige Art, zu heilen.

Und wenn ich morgen wieder mit einem 1-Meter-Stab zittere, dann weiß ich wenigstens: Ich bin nicht allein in meinem Chaos. Wir zitterten alle gemeinsam. Vielleicht war das der Plan.

Federball-Chaos – 5 gegen 5 im Seelennetz

Ein anderer morgendlicher Höhepunkt war: Badminton. Klingt harmlos. Ist es nicht. Denn wir spielen 5 gegen 5. FÜNF GEGEN FÜNF. Auf einem Feld, das für zwei Personen ausgelegt ist.

Was folgt, ist kein Sport. Es ist ein metaphorischer Bürgerkrieg. Zehn Menschen, alle mit ihrer eigenen Agenda und ungelösten Konflikten, jagen einen einzigen Federball. Es herrscht das Gerichtsverfassungsgesetz des Dschungels.

Das Netz in der Mitte ist die einzige stabile Struktur in diesem Wirrwarr. Es steht für die Grenzen, die wir alle so dringend brauchen. Und vielleicht auch für die Tatsache, dass manche Probleme einfach nicht auf deine Seite rüber sollen.

Der emotionale Tennisball-Wurf

Ein anderes Mal holt unser Sportguru einige Hula-Hoop-Reifen hervor und Tennisbällen. Die Anweisung: „Rolle den Ball mit GEFÜHL in den am Boden liegenden Reifen.

Einmal werfe ich den Ball so lasch das er dreißig Zentimeter vor dem Reifen landete, still trauere ich vor mich hin. Ein anderer dagegen pfeffert seinen Ball mit der Wucht eines Urknalls nicht nur über den Rand des Reifens, sondern auch fast durch die Wand dahinter.

Mein Ball wiederum, geworfen mit dem spezifischen Gefühl „leicht genervte Verwirrung“, trifft den Reifen, springt ab und landet im Raum. Das Gefühl war wohl zu komplex.

Riesen-Mikado – Das Zitter-Duell

Einmal entrollt unser Physiotherapeut einen Sack mit über einen Meter langen, bunten Stäben. Es sieht aus, als hätte ein Riese sein Mikado-Spiel verloren.

Die Aufgabe: Wir müssen die Stäbe, die er wahllos zu einem Turm des Grauens aufschichtet, einzeln und ohne Wackeln herausziehen.

Eine Allegorie auf die fragile Natur unserer Psyche? Eine Übung in Feinmotorik unter Stress? Ich tippe auf Ersteres.

Ich fühle mich plötzlich wie der Held in einem Actionfilm, der die richtige Drähte der Bombe durchschneiden muss. Schnitt: Falscher Stab. Kaboom. Mein Selbstwertgefühl explodiert in Zeitlupe.

Willkommen in der emotionalen TÜV Station

Die Feedback-Schleife der vorangegangenen Woche, oder gemeinschaftliches Gruppenauskotzen. Hier werden ungewollt die Gruppenentwicklung Forming, Storming, Norming, Performing und Adjourning durchlaufen.

Das Resümee der letzten Woche war neben viel Blabla die Unpünktlichkeit im Wunderland. Es ist faszinierend wenn du da erfährst, dass Crewe Mitglieder behaupten in ihrem früheren Job nie zu spät gekommen zu sein, da war 7:59 am Arbeitsplatz erscheinen beinahe schon der Beginn eines moralischen Verfalls. Und jetzt? Psychiatrische Reha, Gruppentherapie um 9 Uhr – und besagte Überlebenskünstler erscheinen um 9:07 Uhr, mit dem stolzen Selbstbewusstsein eines, der glaubt, Zeit sei nur ein soziales Konstrukt!

Einer kommt zu spät, einer vergisst den Termin, einen geht es gerade so schlecht, das er nicht einmal in der Lage ist kurz Bescheid zu geben, und alle nicken verständnisvoll – „Selbstfürsorge“, nennt man das!

Und während draußen die Welt arbeitet, Deadlines jagt und Excel-Tabellen füttert, sitzen wir hier – im Trainingslager für mentale Gelassenheit. Oder wie ich es nenne: „Überlebenstraining unter Irren — inklusive mir selbst.

Reha-Visite, Tag X – pflanzliche Kampfansagen am Weg zur Nadel-Schlacht

Beim Facharzt stand eine liebgewonnene Nebenwirkung von Jahren im Schicht- und Wechseldienst als Hauptverdächtiger für die nächtliche Ruhelosigkeit (gestörter Schlaf) vor Gericht.

Das vorläufige Urteil: ein Hochprozentiger pflanzlicher Tropfencocktail soll vorläufig helfen, bis ich einen „stechenden“ Termin bekomme.

Gemeint ist (NADA) Akupunktur. Die Strategie lautet, meine Ohrmuscheln zielgerichtet zu perforieren. Solange niemand die Nadeln mit einem Blasrohr setzt, bin ich in freudiger, stechender Erwartung und sehe der Sache pieksfidel entgegen. Auf in die Nadel-Schlacht

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