„Wie man im Chaos badet, ohne nass zu werden“

Geordnet, geschlichtet, Ablaufdatum kontrolliert – und das alles ohne Kaffeeinfusion. Worte wie Cerclage, Zervix, Sectio und Präeklampsie begegnen mir mittlerweile fast täglich, dass ich bald Latein für Angeber als Zweitsprache angeben kann. Kontrolltermin telefonisch vereinbart – natürlich ohne eigenen PC-Zugang, denn wer braucht schon IT, wenn man Improvisation als Kernkompetenz hat. Und dann der Professor,„„Wie man im Chaos badet, ohne nass zu werden““ weiterlesen

Mein Biorhythmus braucht ’nen Neustart“

Erster Arbeitstag: erledigt – eine Mischung aus Autogrammstunde und Schnitzeljagd.  Viele freundliche Gesichter, noch mehr Formulare. Schlüsseln, Ausweis, Dienstwäsche – fehlt nur noch die Fanfare zur feierlichen Übergabe. Die Unterschriftenrunde fühlte sich an wie eine Autogrammstunde, nur dass keiner mich kannte. Bis ich die effizientesten Wege gefunden habe, werden wohl noch Monate ins Land ziehen. Aber„Mein Biorhythmus braucht ’nen Neustart““ weiterlesen

Mathe, Mode & mentale Überforderung

Der Versuch mir Schnittkonstruktion und Modelgestaltung beizubringen. Ich lerne: Ein Lineal ist nicht einfach ein Lineal, sondern ein „Masserl mit Maßstab 1:3“. (weil warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?). Dazu ein Kurvenlineal (das aussieht, als hätte es eine Identitätskrise), ein 30 cm langes Geodreieck. Dann ging’s ans Eingemachte: Hüftumfang, Taillenumfang, Rocklänge und Abnäher. Letztere haben„Mathe, Mode & mentale Überforderung“ weiterlesen

Reha-Komplimente:

Wenn Einschlafen ein Lob ist 😴 Das schönste Kompliment meiner Reha-Zeit? Kam von meiner absolut sympathischen, liebenswerten Doppelzimmer-Mitpatientin – ehrlich, direkt, herzerwärmend: 🫶🏻 „Mit dir im Zimmer hab ich besser schlafen können.“(Spoiler: 💛 Herz, was willst du mehr? ) Na bitte! Da braucht man kein Diplom, wenn man offenbar natürliche Sedierung ausstrahlt. Beruhigend, entspannend, vermutlich„Reha-Komplimente:“ weiterlesen

Letzte Gruppentherapie – Halleluja und Amen dazu

Zum Einstieg spielten wir „Ich packe meinen Koffer“ – Reha-Edition. Ich nehme mit: mehr Selbstfürsorge. Ich lasse hier: den seelischen Sperrmüll anderer Leute. Denn, Hand aufs Herz, ich bin zwar sozial, aber meine Professionalität gibt’s nur gegen Münzeinwurf. 💸  Dann kam das Highlight: „Was ich dir wünsche…“-Zettel. Jeder schrieb nette Botschaften – oder zumindest das,„Letzte Gruppentherapie – Halleluja und Amen dazu“ weiterlesen

Einzelgespräch – Spurwechsel mit Erkenntnisgewinn

Einzelgespräch: Gedankenkarussell auf der Lebensautobahn Thema heute: persönliche Abgrenzung. Aktuell fühlt es sich an wie bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn – ich wechsle die Spur, nur um besser sehen zu können. (Spoiler: sehe nichts Neues, außer das offensichtliche Chaos.) Also wieder zurück, mit der plötzlichen Erkenntnis, dass das Leben im nächsten Moment einfach vorbei„Einzelgespräch – Spurwechsel mit Erkenntnisgewinn“ weiterlesen

Gruppentherapie – die große Lebensplanungsshow

Gruppentherapie – wo große Pläne geboren werden… und oft noch vor dem Mittagessen sterben. Action Park? Bungeejumping? Klingt nach einem soliden Plan – bis man merkt, dass der größte Adrenalinkick darin besteht, überhaupt pünktlich zur Therapie zu erscheinen.  Große Vorhaben bis hin zur Vision „bis Jahresende Krankenstand, ab Jänner AMS – nur einen Job annehmen„Gruppentherapie – die große Lebensplanungsshow“ weiterlesen

Achtsamkeit im Freien – oder: Stonehenge auf Krankenkassenkosten 🪨

Heute Achtsamkeitsgruppe im Freien – wir sollten die Natur „achtsam wahrnehmen“. Nach fünf Minuten fragte ich mich: Wann genau haben wir eigentlich verlernt, das zu genießen, was direkt vor uns liegt? Und wann haben wir angefangen, uns nach dem zu sehnen, was wir gerade nicht haben? Und ständig dem hinterherzurennen, was wir glauben (weil es„Achtsamkeit im Freien – oder: Stonehenge auf Krankenkassenkosten 🪨“ weiterlesen

Von der Genussinsel zum Candy-Tanga – Bildungsauftrag erfüllt! 🍬🩲

Beim Abendessen mit Gleichgesinnten hab ich heute meinen ganz persönlichen Bildungsauftrag erfüllt. Wie wir thematisch von der „Genussinsel“ und einer nackten Frau zur Männerunterwäsche kamen, weiß keiner mehr so genau – wahrscheinlich Gruppendynamik mit Nebenwirkungen. Jedenfalls wurde während einer Therapiepause im Scherz der Stringtanga eines männlichen Mitpatienten erwähnt (Spoiler: genau die Sorte Moment, in der„Von der Genussinsel zum Candy-Tanga – Bildungsauftrag erfüllt! 🍬🩲“ weiterlesen

Reha – mein persönliches Wellnesscamp der „Special Edition Menschen“

Spoiler: Während alle anderen (aus unserer Gruppe) hier schon mit dem Gesichtsausdruck von Endzeitpropheten durch die Gänge schleichen und innerlich die Sekunden bis zur Entlassung schon zählen, blühe ich regelrecht auf. 🤪 Außenstehende behaupten sogar, ich hätte mich positiv verändert – und ganz ehrlich, ich glaube, ich lächle tatsächlich mehr. (Vielleicht, weil ich endlich unter„Reha – mein persönliches Wellnesscamp der „Special Edition Menschen““ weiterlesen

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