Blut, „Tränen“ & WhatsApp-Gruppe – Ein Tag in der neuen Arbeitswelt

Heute fühlte ich mich schon fast produktiv – und das, obwohl ich einen intravenösen Zugang glorreich versemmelt habe. Ein gescheiterter Venenangriff. Die Vene war zum Greifen nah, doch das Blut entschied: „Nur gegen Vorauskasse!“ Erst als ich die Kanüle wehmütig verabschiedete, floss es in Strömen. Der zweite Treffer? Gelang meiner Kollegin. Mein Ego? Dezent blutig„Blut, „Tränen“ & WhatsApp-Gruppe – Ein Tag in der neuen Arbeitswelt“ weiterlesen

Ankommen nach der Reha – Level: Realität

Gestern noch tiefsinnige Gespräche geführt und tiefenentspannt von der Reha zurückgekommen – danach dem Olaf (ja, dem Auto) Reifen gewechselt (der hat wohl Angst vor Schneeflocken). Kind eingesammelt, Wäsche bezwungen, Kühlschrank gefüttert – und abends mit den Katzen die nächste Serie therapiert, weil natürlich braucht man nach sechs Wochen mehr Fell in seinem Leben.  Heute„Ankommen nach der Reha – Level: Realität“ weiterlesen

Reha-Komplimente:

Wenn Einschlafen ein Lob ist 😴 Das schönste Kompliment meiner Reha-Zeit? Kam von meiner absolut sympathischen, liebenswerten Doppelzimmer-Mitpatientin – ehrlich, direkt, herzerwärmend: 🫶🏻 „Mit dir im Zimmer hab ich besser schlafen können.“(Spoiler: 💛 Herz, was willst du mehr? ) Na bitte! Da braucht man kein Diplom, wenn man offenbar natürliche Sedierung ausstrahlt. Beruhigend, entspannend, vermutlich„Reha-Komplimente:“ weiterlesen

Letzte Gruppentherapie – Halleluja und Amen dazu

Zum Einstieg spielten wir „Ich packe meinen Koffer“ – Reha-Edition. Ich nehme mit: mehr Selbstfürsorge. Ich lasse hier: den seelischen Sperrmüll anderer Leute. Denn, Hand aufs Herz, ich bin zwar sozial, aber meine Professionalität gibt’s nur gegen Münzeinwurf. 💸  Dann kam das Highlight: „Was ich dir wünsche…“-Zettel. Jeder schrieb nette Botschaften – oder zumindest das,„Letzte Gruppentherapie – Halleluja und Amen dazu“ weiterlesen

Einzelgespräch – Spurwechsel mit Erkenntnisgewinn

Einzelgespräch: Gedankenkarussell auf der Lebensautobahn Thema heute: persönliche Abgrenzung. Aktuell fühlt es sich an wie bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn – ich wechsle die Spur, nur um besser sehen zu können. (Spoiler: sehe nichts Neues, außer das offensichtliche Chaos.) Also wieder zurück, mit der plötzlichen Erkenntnis, dass das Leben im nächsten Moment einfach vorbei„Einzelgespräch – Spurwechsel mit Erkenntnisgewinn“ weiterlesen

Gruppentherapie – die große Lebensplanungsshow

Gruppentherapie – wo große Pläne geboren werden… und oft noch vor dem Mittagessen sterben. Action Park? Bungeejumping? Klingt nach einem soliden Plan – bis man merkt, dass der größte Adrenalinkick darin besteht, überhaupt pünktlich zur Therapie zu erscheinen.  Große Vorhaben bis hin zur Vision „bis Jahresende Krankenstand, ab Jänner AMS – nur einen Job annehmen„Gruppentherapie – die große Lebensplanungsshow“ weiterlesen

Achtsamkeit im Freien – oder: Stonehenge auf Krankenkassenkosten 🪨

Heute Achtsamkeitsgruppe im Freien – wir sollten die Natur „achtsam wahrnehmen“. Nach fünf Minuten fragte ich mich: Wann genau haben wir eigentlich verlernt, das zu genießen, was direkt vor uns liegt? Und wann haben wir angefangen, uns nach dem zu sehnen, was wir gerade nicht haben? Und ständig dem hinterherzurennen, was wir glauben (weil es„Achtsamkeit im Freien – oder: Stonehenge auf Krankenkassenkosten 🪨“ weiterlesen

Von der Genussinsel zum Candy-Tanga – Bildungsauftrag erfüllt! 🍬🩲

Beim Abendessen mit Gleichgesinnten hab ich heute meinen ganz persönlichen Bildungsauftrag erfüllt. Wie wir thematisch von der „Genussinsel“ und einer nackten Frau zur Männerunterwäsche kamen, weiß keiner mehr so genau – wahrscheinlich Gruppendynamik mit Nebenwirkungen. Jedenfalls wurde während einer Therapiepause im Scherz der Stringtanga eines männlichen Mitpatienten erwähnt (Spoiler: genau die Sorte Moment, in der„Von der Genussinsel zum Candy-Tanga – Bildungsauftrag erfüllt! 🍬🩲“ weiterlesen

Reha – mein persönliches Wellnesscamp der „Special Edition Menschen“

Spoiler: Während alle anderen (aus unserer Gruppe) hier schon mit dem Gesichtsausdruck von Endzeitpropheten durch die Gänge schleichen und innerlich die Sekunden bis zur Entlassung schon zählen, blühe ich regelrecht auf. 🤪 Außenstehende behaupten sogar, ich hätte mich positiv verändert – und ganz ehrlich, ich glaube, ich lächle tatsächlich mehr. (Vielleicht, weil ich endlich unter„Reha – mein persönliches Wellnesscamp der „Special Edition Menschen““ weiterlesen

Erleuchtung mit Eintritt

„Nacht der 1000 Lichter“ im Stift Göttweig – beeindruckend, fast mystisch. Kerzen 🕯️überall, sanfte Musik, andächtige Gesichter. Kurz dachte ich, ich hätte die innere Ruhe gefunden – Erleuchtung ✨ hat eben viele Formen.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten