Heute fühlte ich mich schon fast produktiv – und das, obwohl ich einen intravenösen Zugang glorreich versemmelt habe. Ein gescheiterter Venenangriff. Die Vene war zum Greifen nah, doch das Blut entschied: „Nur gegen Vorauskasse!“ Erst als ich die Kanüle wehmütig verabschiedete, floss es in Strömen. Der zweite Treffer? Gelang meiner Kollegin. Mein Ego? Dezent blutig„Blut, „Tränen“ & WhatsApp-Gruppe – Ein Tag in der neuen Arbeitswelt“ weiterlesen
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„Von null auf Studie – zwischen Proben und Bürokratie“
Neu im Reich der Studientätigkeit – klingt glamourös – ist es auch. Ich lerne täglich Neues: zum Beispiel, dass „Screening Visit“ nichts mit Augenarztterminen zu tun hat und „Query resolved“ das neue „Halleluja“ ist. Auch heute wieder viele neue Gesichter gesehen – oder mein Alzheimer light hat wieder zugeschlagen. Schwer zu sagen. Ein frisch geschlüpftes Baby„„Von null auf Studie – zwischen Proben und Bürokratie““ weiterlesen
Mein Biorhythmus braucht ’nen Neustart“
Erster Arbeitstag: erledigt – eine Mischung aus Autogrammstunde und Schnitzeljagd. Viele freundliche Gesichter, noch mehr Formulare. Schlüsseln, Ausweis, Dienstwäsche – fehlt nur noch die Fanfare zur feierlichen Übergabe. Die Unterschriftenrunde fühlte sich an wie eine Autogrammstunde, nur dass keiner mich kannte. Bis ich die effizientesten Wege gefunden habe, werden wohl noch Monate ins Land ziehen. Aber„Mein Biorhythmus braucht ’nen Neustart““ weiterlesen
🚦Ampelpoesie 🚥 und andere Zwischenfälle
Ah, der Morgen begann also mit einer Symphonie des urbanen Wahnsinns. Naja was erwarte ich mir, wenn ich gegen sieben Uhr schon unterwegs bin – zu einer Uhrzeit, in der selbst die Motivation noch im Halbschlaf liegt. Bei der dritten Ampel dann das erste kulturelle Ereignis des Tages: ein junger Mann im geleasten 3er BMW„🚦Ampelpoesie 🚥 und andere Zwischenfälle“ weiterlesen
Mathe, Mode & mentale Überforderung
Der Versuch mir Schnittkonstruktion und Modelgestaltung beizubringen. Ich lerne: Ein Lineal ist nicht einfach ein Lineal, sondern ein „Masserl mit Maßstab 1:3“. (weil warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?). Dazu ein Kurvenlineal (das aussieht, als hätte es eine Identitätskrise), ein 30 cm langes Geodreieck. Dann ging’s ans Eingemachte: Hüftumfang, Taillenumfang, Rocklänge und Abnäher. Letztere haben„Mathe, Mode & mentale Überforderung“ weiterlesen
Ankommen nach der Reha – Level: Realität
Gestern noch tiefsinnige Gespräche geführt und tiefenentspannt von der Reha zurückgekommen – danach dem Olaf (ja, dem Auto) Reifen gewechselt (der hat wohl Angst vor Schneeflocken). Kind eingesammelt, Wäsche bezwungen, Kühlschrank gefüttert – und abends mit den Katzen die nächste Serie therapiert, weil natürlich braucht man nach sechs Wochen mehr Fell in seinem Leben. Heute„Ankommen nach der Reha – Level: Realität“ weiterlesen
Von der Genussinsel zum Candy-Tanga – Bildungsauftrag erfüllt! 🍬🩲
Beim Abendessen mit Gleichgesinnten hab ich heute meinen ganz persönlichen Bildungsauftrag erfüllt. Wie wir thematisch von der „Genussinsel“ und einer nackten Frau zur Männerunterwäsche kamen, weiß keiner mehr so genau – wahrscheinlich Gruppendynamik mit Nebenwirkungen. Jedenfalls wurde während einer Therapiepause im Scherz der Stringtanga eines männlichen Mitpatienten erwähnt (Spoiler: genau die Sorte Moment, in der„Von der Genussinsel zum Candy-Tanga – Bildungsauftrag erfüllt! 🍬🩲“ weiterlesen
Reha – mein persönliches Wellnesscamp der „Special Edition Menschen“
Spoiler: Während alle anderen (aus unserer Gruppe) hier schon mit dem Gesichtsausdruck von Endzeitpropheten durch die Gänge schleichen und innerlich die Sekunden bis zur Entlassung schon zählen, blühe ich regelrecht auf. 🤪 Außenstehende behaupten sogar, ich hätte mich positiv verändert – und ganz ehrlich, ich glaube, ich lächle tatsächlich mehr. (Vielleicht, weil ich endlich unter„Reha – mein persönliches Wellnesscamp der „Special Edition Menschen““ weiterlesen
Turm des Grauens und andere Frühschichten
Wette verloren – ohne Einsatz, aber mit angeschlagenem Ego. Mein Mitpatient meinte, wir sind heute zu acht, ich zu sechs. Er hatte recht. (Unnötig zu erwähnen: Ich hasse es, wenn Leute recht haben, die nicht ich bin 🙂 ) Aktivierung am Morgen in der psychiatrischen Reha – ein Ort, an dem selbst ein simples Spiel„Turm des Grauens und andere Frühschichten“ weiterlesen
Von Pingpong, Powernapping und kreativ-chaotischer Musiktherapie
Bei der Morgenaktivierung erstmal eine gepflegte Runde Tischtennis – 30 Minuten Spiel, Spaß und ein paar freche Sprüche inklusive. Danach ging’s zum wohlverdienten Frühstück, heute sogar mit kleinen Croissants. Ich sage euch, diese kleinen Teigstücke sind wahrscheinlich die geheime Waffe gegen jegliche Müdigkeit. Wer braucht schon Psychopharmaka, wenn man ein frisches Croissant vor sich hat?„Von Pingpong, Powernapping und kreativ-chaotischer Musiktherapie“ weiterlesen