Mein Biorhythmus braucht ’nen Neustart“

Erster Arbeitstag: erledigt – eine Mischung aus Autogrammstunde und Schnitzeljagd. 

Viele freundliche Gesichter, noch mehr Formulare. Schlüsseln, Ausweis, Dienstwäsche – fehlt nur noch die Fanfare zur feierlichen Übergabe. Die Unterschriftenrunde fühlte sich an wie eine Autogrammstunde, nur dass keiner mich kannte.

Bis ich die effizientesten Wege gefunden habe, werden wohl noch Monate ins Land ziehen. Aber hey, wer braucht schon Effizienz, wenn man stattdessen Abenteuer erleben kann? Ich bin zuversichtlich, dass das eine wunderbare neue Herausforderung wird – und falls nicht, gibt’s immer noch die Dienstwäsche, in der ich zumindest stylisch verzweifeln kann. 🩺✨

Dafür mache ich demnächst nähere Bekanntschaft mit Plazenten, Nabelschnüren & Co. – also endlich mal wieder echte Verbindungen im Job.

Ich nenne es: die Geburt einer neuen Herausforderung.

Heute das Unfassbare geschafft: um 16 Uhr schon daheim. Ein völlig neues Lebensgefühl – so muss sich wohl Teilzeit anfühlen. Früher kam ich um 19:20 heim, also quasi direkt ins Bett – jetzt wusste ich um 17:30 nicht, ob ich Abendessen oder schon Gute Nacht sagen soll.

Die innere Uhr läuft also… nur offenbar in einer anderen Zeitzone.

Fazit: Früher Feierabend klingt toll, bis man merkt, dass man plötzlich wie ein Rentier lebt, das um 18 Uhr schon im Pyjama steckt. Aber hey, immerhin hatte ich Zeit, mich zu fragen, ob ich jetzt wirklich schon müde bin – oder ob ich einfach nur vergessen habe, wie man Freizeit hat. 🕰️😴

Freier Wille – oder das neuronale Wellnessprogramm

Sind wir mehr als nur Marionetten im kosmischen Ping-Pong-Spiel des Lebens?

Also gut. Freier Wille. Dieses sagenumwobene Ding, das angeblich jeder hat – irgendwo zwischen Gehirngewusel, Kindheitstrauma und Kaffeeentzug.

Der Determinismus sagt: „Ja, aber du bist nur ein Ball, der von Ursache zu Wirkung geschubst wird.“ Der freie Wille kontert: „Nein, ich bin der Spieler, der den Schläger schwingt!“ Und dann kommt die Neurowissenschaft und flüstert: „Psst, dein Gehirn hat die Entscheidung schon getroffen, bevor du überhaupt denkst, du hättest eine Wahl.“

Die Neurowissenschaft sagt, das Hirn entscheidet zuerst, wir dürfen dann so tun, als wär’s unsere Idee. Super – quasi mentale Nachsynchronisation.


Wir streben nach Autonomie, nach dem Gefühl, Herr unserer eigenen Entscheidungen zu sein. Aber sind wir wirklich frei – oder sind wir nur Mitläufer des Schicksals, gesteuert von Hormonen, Prägungen und Genen? Oder ist unser freier Wille vielleicht doch größer, als es die empirische Forschung derzeit erklären kann?🤔

Vielleicht ist Freiheit einfach, wenn man im Reha-Plan zwischen Achtsamkeit und Nordic Walking wählen darf. Oder ob man beim Gruppengespräch nickt oder innerlich auswandert. 😉


Mit 86 Milliarden Nervenzellen in unserem Gehirn herrscht dort ein neuronales Gewusel, das selbst die chaotischste WG in den Schatten stellt. Sind wir also mehr als nur ein Causalfaktor? Oder ist unsere einzige Freiheit die, zu entscheiden, ob wir den kleinen Momenten folgen wollen, die uns antreiben? 

Fazit: Am Ende sind wir alle nur biochemische Zufallsgeneratoren mit dem Bedürfnis, es „Selbstbestimmung“ zu nennen.

Aber hey – Hauptsache, wir entscheiden freiwillig, ob wir die Wahrheit verdrängen oder charmant ignorieren. 🤣

🚦Ampelpoesie 🚥 und andere Zwischenfälle

Ah, der Morgen begann also mit einer Symphonie des urbanen Wahnsinns. Naja was erwarte ich mir, wenn ich gegen sieben Uhr schon unterwegs bin – zu einer Uhrzeit, in der selbst die Motivation noch im Halbschlaf liegt.

Bei der dritten Ampel dann das erste kulturelle Ereignis des Tages: ein junger Mann im geleasten 3er BMW demonstriert lautstark, dass sich Balzverhalten im urbanen Raum längst motorisiert hat.

Durch das Aufheulen seines Motors signalisiert der orientalisch wirkende Jüngling scheinbar seine Paarungsbereitschaft“ – kommentierte mein innerer Naturfilmer, leicht genervt.

Begleitet wurde das Ganze von einem Geräuschmix, der irgendwo zwischen Techno, Turbolader und Tinnitus pendelte. Klang, Rhythmus, Text? Fehlanzeige. Aber ja, das Leasing-Angebot scheint ein funktionierendes Radio (das offenbar von einem Alien bedient wurde) inkludiert zu haben.

Ich wusste: Diese Balz-Performance galt nicht mir. Ich war nur das stumme, leidende Ampelopfer – hormonell längst in stabileren Fahrwassern unterwegs.

Kurz blitze ein Reha-Flashback auf: Gruppendynamik, Testosteronüberschuss, gleiche Geräuschkulisse – nur ohne Auto (Sesselkreis).

Nach dem Frisör dann das volle Programm:

Eine Frau, die sich die Haare schneidet, steht kurz davor, ihr Leben zu verändern.“ – Coco Chanel hatte wohl recht. Zukunft: work in progress.

Dann in die Tiefen der Verwandtschaft gewagt. Ein mutiger Schritt, wirklich. Und jetzt? 

Pizza Hawaii, ein Date mit der Couch und ein vorsichtiger Versöhnungsversuch mit dem Fernseher, der sich vielleicht, vielleicht auch nicht, auf eine harmonische Beziehung mit dir einlässt. Ein perfekter Abend, um das Chaos des Tages ausklingen zu lassen. Prost und Mahlzeit auf die kleinen Freuden des Lebens! 🍕📺

Wenn Blicke töten könnten – und Krallen sowieso 😹

Heute kurzer Ausflug in die Kategorie „Dinge, die ich tue, obwohl ich es besser wissen sollte“:

Ich habe ein spontanes 📸 Katzen-Fotoshooting veranstaltet.

Nicht freiwillig seitens der Katze, wohlgemerkt – eher eine Art stilles Erdulden mit dem unterschwelligen Unterton von: „Frau, du spielst gerade mit deinem Leben.“🪦

Das Ergebnis: ein paar halbwegs brauchbare Bilder und der sehr reale Verdacht, dass meine Katzen irgendwann im Schlaf zuschlagen werden. 💀🪏

Natürlich perfekt getimt, dezent und so, dass es aussieht wie ein tragischer Haushaltsunfall.

Netflix würde es 🎞️ verfilmen. Die 😻 Tiere hätten einen wasserdichten Alibi-Kratzbaum.

Aber gut – bis dahin genieße ich die Gnadenfrist. Und die Fotos.

Man lebt gefährlich, wenn man mit Katzen zusammenwohnt. 😻 Und noch gefährlicher, wenn man versucht, sie zu inszenieren.

Mathe, Mode & mentale Überforderung

Der Versuch mir Schnittkonstruktion und Modelgestaltung beizubringen.

Ich lerne: Ein Lineal ist nicht einfach ein Lineal, sondern ein „Masserl mit Maßstab 1:3“. (weil warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?). Dazu ein Kurvenlineal (das aussieht, als hätte es eine Identitätskrise), ein 30 cm langes Geodreieck.

Dann ging’s ans Eingemachte: Hüftumfang, Taillenumfang, Rocklänge und Abnäher. Letztere haben Regeln – 1/10 des Taillenumfangs, falls ihr euch fragt, wie tief der Abnäher sein darf. Spoiler: Nicht so tief, dass der Rock auseinanderfällt.

– klingt schon nach einer Fremdsprache mit Zollstockdialekt.

Aha. Ich rechne, messe, starre.

Sie zeichnet.

Am Ende hat sie eine Zeichnung, die aussah wie ein modernes Kunstwerk (mir schwirrte der Kopf) – und ich ein Trauma 

Fazit: Mein Kind ist entweder ein genialer zukünftiger Modedesigner oder hat mich gerade erfolgreich in den Wahnsinn getrieben. Ich bin stolz. Und verwirrt.

Ankommen nach der Reha – Level: Realität

Gestern noch tiefsinnige Gespräche geführt und tiefenentspannt von der Reha zurückgekommen – danach dem Olaf (ja, dem Auto) Reifen gewechselt (der hat wohl Angst vor Schneeflocken).

Kind eingesammelt, Wäsche bezwungen, Kühlschrank gefüttert – und abends mit den Katzen die nächste Serie therapiert, weil natürlich braucht man nach sechs Wochen mehr Fell in seinem Leben. 

Heute dann Frühschicht als Schulbegleitung, Spaziergang durch die Einkaufsstraße – Weihnachtsbeleuchtung schon an, dafür sind ein paar Läden dicht – offenbar haben sie meine Abwesenheit nicht überlebt. Tragisch

Coffee to go in der Hand, Sweaterjacke statt tauglicher Winterausrüstung – fast romantisch.

Rauchfangkehrer gesehen, also offiziell Glück.🍀

Und dann – Trommelwirbel – Anruf von der zukünftigen Arbeitsstelle.

Montag geht’s los. Reha vorbei, Reality reloaded. 💃🏻✔️
Fazit: Willkommen im Alltag. Er hat dich vermisst. Oder dich einfach nicht erwartet. 🤣

Reha-Komplimente:

Wenn Einschlafen ein Lob ist 😴

Das schönste Kompliment meiner Reha-Zeit? Kam von meiner absolut sympathischen, liebenswerten Doppelzimmer-Mitpatientin – ehrlich, direkt, herzerwärmend: 🫶🏻

Mit dir im Zimmer hab ich besser schlafen können.“
(Spoiler: 💛 Herz, was willst du mehr? )

Na bitte! Da braucht man kein Diplom, wenn man offenbar natürliche Sedierung ausstrahlt. Beruhigend, entspannend, vermutlich mit leicht hypnotischer Nebenwirkung. 🤪

Ich wusste schon immer, meine Präsenz hat etwas Einschläferndes – jetzt ist es offiziell bestätigt. Vielleicht sollte ich mein Talent als lebendes Schlafmittel vermarkten?: „Menschliche Baldriantablette – Wirkung sofort, Nebenwirkungen keine.“ 🤣

Fazit: Manchmal sind die besten Komplimente die, die man nie erwartet hat. 🤗✨

Reha rettet? Nein – die Leute tun’s! 😎

Ehrlich – ohne ein paar echt coole, schräge und herrlich normale Menschen hier die ich während meines Reha-Aufenthalts kennenlernen durfte, wär ich vermutlich in einem schlechteren Zustand heimgefahren, als ich angekommen bin.

Manche sah ich nur im Speisesaal oder bei gruppenübergreifenden Vorträgen (Spoiler: bei denen alle so tun, als würden sie zuhören. ), aber es reichte. Und dann war da diese vorübergehende Läster-Symbiose deluxe – ab Tag eins! Humor, Ironie, und ein stilles gegenseitiges Verständnis für den ganz normalen Reha-Wahnsinn. Wir haben gelacht, gelästert und uns gegenseitig durch die Tage gebracht, als wären wir ein eingespieltes Comedy-Duo.

Ich sag’s wie’s ist: ohne euch wär das hier nur Therapie gewesen – mit euch war’s überlebbar. Danke 🫶🏻, ihr Verrückten mit Herz und Verstand!

Fazit: Manchmal sind die besten Therapien die, die nicht auf dem Stundenplan stehen. Und ich? Ich gehe jetzt erstmal lächeln, weil ich weiß, dass es Menschen gibt, die dir selbst in einer Reha das Leben leichter machen können. ✨

Letzte Gruppentherapie – Halleluja und Amen dazu

Zum Einstieg spielten wir „Ich packe meinen Koffer“ – Reha-Edition.

Ich nehme mit: mehr Selbstfürsorge.

Ich lasse hier: den seelischen Sperrmüll anderer Leute. Denn, Hand aufs Herz, ich bin zwar sozial, aber meine Professionalität gibt’s nur gegen Münzeinwurf. 💸 

Dann kam das Highlight: „Was ich dir wünsche…“-Zettel. Jeder schrieb nette Botschaften – oder zumindest das, was man sich in 30 Sekunden ausdenken konnte. 

Zum Finale: Gruppentherapie goes Pyroshow – wir haben unsere „Ich lasse hier“-Zettel feierlich in einer feuerfesten Dose verbrannt. Symbolisch sind sie tatsächlich in Rauch aufgegangen.

Der Showredner fühlte sich berufen, die Therapeutin zu zitieren: „Ich sehe den Fortschritt unserer Gruppe!“ 🤣 Ja, klar, wir sind jetzt quasi die Avengers (Rächer) der Selbstfindung.

Und dann? Der Klassiker!

Kaum war die Seele geläutert (oder geräuchert?) stand das eigentliche Thema an: das Abschlussessen.

Diskussion episch. Einigung null.

🍕 Pizzalieferung? Zu teuer.

Vorschlag: Die mit Geld zahlen doppelt, damit die anderen gratis mitessen können.🤣 👍

Solidarität, aber bitte mit Käserand.

Manche investieren lieber in 🚬 Nikotin statt in Nahrungsaufnahme 🍕 – Prioritäten halt. Fazit: Die Reha hat uns gelehrt, loszulassen – außer beim Geld. 💶 🤣

Ich gehe jetzt erstmal meinen Drachen bewundern und die Katze fragen, ob sie vielleicht doch noch ein bisschen Mitgefühl entwickeln kann. 🐉🐾✨

Einzelgespräch – Spurwechsel mit Erkenntnisgewinn

Einzelgespräch: Gedankenkarussell auf der Lebensautobahn

Thema heute: persönliche Abgrenzung.

Aktuell fühlt es sich an wie bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn – ich wechsle die Spur, nur um besser sehen zu können. (Spoiler: sehe nichts Neues, außer das offensichtliche Chaos.) Also wieder zurück, mit der plötzlichen Erkenntnis, dass das Leben im nächsten Moment einfach vorbei sein kann.

Laut Therapeut: Diese Erkenntnis behalten, aber bitte ohne den psychischen Spurwechsel samt emotionalem Massencrash.

Klingt vernünftig – jetzt muss nur noch mein innerer Verkehrspolizist lernen, wann’s wirklich blinkt und wann nur wieder die Gedanken im Rückspiegel durchdrehen.

Das Ziel? Diese wertvolle Erkenntnis zu behalten – aber ohne den lebensmüden Spurwechsel. Einfach weiterfahren. Ohne Crash.

Gruppentherapie – die große Lebensplanungsshow

Gruppentherapie – wo große Pläne geboren werden… und oft noch vor dem Mittagessen sterben. Action Park? Bungeejumping? Klingt nach einem soliden Plan – bis man merkt, dass der größte Adrenalinkick darin besteht, überhaupt pünktlich zur Therapie zu erscheinen. 

Große Vorhaben bis hin zur Vision „bis Jahresende Krankenstand, ab Jänner AMS – nur einen Job annehmen mit „fixen Arbeitszeiten, bitte Mo bis Fr, und keine Überstunden, danke.“

Und dann unsere männlicher Dramaqueen:

Erst noch beseelt von zen-mäßiger innerer Ruhe und emotionaler Balance (laut eigener Angaben!) – keine Stunde später dann der Rückfall: trotzig wieder wie ein Zwölfjähriger, der lieber gar nichts macht, als Federball zu spielen. „Nein, Federball spiel ich nicht! Nein, mag ich nicht!“ Aber hey, immerhin hat er heute eine neue Karriere entdeckt: Punktezähler. (Spoiler: Selbst das war ihm zu viel Action.) Ende vom Lied: statt Punkte zählen hat er den Turnsaal verlassen. 


Fazit? Die Reha ist wie ein Federballmatch – manche schlagen wild drauflos, andere verweigern sich komplett. Und am Ende gewinnt meist… die Couch. 😏🏸 (Reha RealitätenVon Helden und Heulsusen)

👠 Schuhblicke 👡

Heute mal den Blick gesenkt – nicht aus Demut, sondern Richtung Schuhwerk.👟

Von flauschigen Hausschuhen über brave Bio-Latschen bis hin zu mindestens zehn Zentimeter Absatz auf männlichem Fuß alles dabei.

Ich bewundere jeden, der in + 10cm Absätzen würdevoll stolpert, während ich schon in Socken ausrutsche oder umkippe. Vielleicht ist das der eigentliche Therapie-Erfolg: Wer hier im Schuh-Chaos steht, ohne umzukippen, ist bereit für die Welt da draußen. Oder zumindest für einen Teppichboden.
PS: An alle Nylons-tragenden MännerRespekt. Ihr rockt die Verwirrung.👠😂

Rückenfit oder Männerblick-Magnet? 🧲

Letztes Mal Rückenfit – mit einem Trainer der scheinbar die Geschlechterklischees perfekt bedient: laut Männermeinung offenbar ein Gott. Die Damen starrten ratlos auf sein Gesicht „Ja… netter Typ halt“. Während die Herren gebannt auf den Bizeps 💪🏻 starrten, versuchten wir Damen herauszufinden, ob da überhaupt Mimik vorhanden ist.
Die Einheit selbst? Weniger Rückendehnung, mehr Bauchmuskel-Folter deluxe. Ergebnis der Stunde? Keine Ahnung, was der Rücken davon hat – aber unsere Bauchmuskeln haben jetzt einen PhD in Leiden

🚨 Und dann die Hiobsbotschaft: Das legendäre Abschlussessen wurde verschoben! Ja, Sie hören richtig. Wir müssen jetzt bis zum letzten Abend durchhalten.

Ich nenne es nicht „gemeinsamer Ausklang“, sondern „soziales Überlebenstraining Stufe 3“.🥷

Notfallplan gefragt: Verstecke ich Brotkrümel im Therapieheft oder flüchte ich als „spontane Einzelreflexion“. Survival of the sneakiest!  🤪

Magnetkügelchen – oder: Ohrschmuck mit therapeutischem Alibi

Heute gab’s statt Nadeln die Deluxe-Variante: Magnetkügelchen auf hautfarbenem Pflaster – quasi Akupunktur für Menschen mit Commitment-Issues. Keine Piekser, keine Tränen, nur kleine, hautfarbene Pflaster, die sich wie ein diskreter Ohrschmuck anfühlen. Die Kugeln sind winzig (1,5 mm – nicht größer als mein letzter Hoffnungsschimmer), aber ihre Klebkraft ist beeindruckend. Sie halten länger als meine Motivation für Neujahrsvorsätze – ganze 7 bis 10 Tage!


Nun, ich fühle mich endlich wie ein High-Tech-Patient. Oder es liegt daran, dass ich jetzt magnetisch bin und endlich meine verlorenen Schlüssel anziehe. Wer weiß? Eins ist sicher: Die Kügelchen halten länger als so manche Reha-Bekanntschaft. Und wenn die Kugeln nicht helfen, sehen sie wenigstens stylisch aus. 😉🧲 

Achtsamkeit im Freien – oder: Stonehenge auf Krankenkassenkosten 🪨

Heute Achtsamkeitsgruppe im Freien – wir sollten die Natur „achtsam wahrnehmen“. Nach fünf Minuten fragte ich mich: Wann genau haben wir eigentlich verlernt, das zu genießen, was direkt vor uns liegt? Und wann haben wir angefangen, uns nach dem zu sehnen, was wir gerade nicht haben? Und ständig dem hinterherzurennen, was wir glauben (weil es uns von außen versucht wird einzureden) dass uns das fehlt? 🤔

Kleiner Spoiler: Das Gras beim Nachbarn ist weder grüner noch wachstumsoptimiert – es ist nur besser vermarktet.

Zwischendurch entdeckte ich übrigens das Highlight des Tages:

Ein paar Steine im Kreis – mein persönliches Stonehenge für Krankenkassenpatienten. Spirituell, günstig und garantiert ohne Eintritt. 🌿😎

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