Tag 7 im neuen Job – und ja, ich sitze PC-technisch weiterhin wie ein digitaler Nomade ohne WLAN da.

Während mein Zugang irgendwo im Administrations-Nirwana vor sich hinschlummert, hatte ich immerhin ein morgendliches Erfolgserlebnis: zwei Patientinnen erfolgreich für die Studie rekrutiert. Immer wieder faszinierend, wie schnell „Material, das sonst entsorgt würde“ plötzlich heiß begehrte Wissenschaft wird. Recycling auf klinische, akademische Art – Mother Nature wäre stolz. Dann folgte eine frostige Romanze mit mehreren –80°C-Kühlschränken.„Tag 7 im neuen Job – und ja, ich sitze PC-technisch weiterhin wie ein digitaler Nomade ohne WLAN da.“ weiterlesen

Wochenende überlebt – trotz Zivilisation, Haushalt und sozialer Interaktionen.

Ah, das Wochenende – diese magische Zeit, in der man endlich all die Dinge erledigt, die man unter der Woche ignoriert. Samstag: Mutig mit Kind in die Shopping-Hölle gezogen, bis die Menschenmassen uns freundlich rausekelten. Der Punkt kam, an dem wir beide beschlossen haben, dass Menschen einfach überschätzt werden. Danach Wäsche gemacht, weil sie sich„Wochenende überlebt – trotz Zivilisation, Haushalt und sozialer Interaktionen.“ weiterlesen

„Wie man im Chaos badet, ohne nass zu werden“

Geordnet, geschlichtet, Ablaufdatum kontrolliert – und das alles ohne Kaffeeinfusion. Worte wie Cerclage, Zervix, Sectio und Präeklampsie begegnen mir mittlerweile fast täglich, dass ich bald Latein für Angeber als Zweitsprache angeben kann. Kontrolltermin telefonisch vereinbart – natürlich ohne eigenen PC-Zugang, denn wer braucht schon IT, wenn man Improvisation als Kernkompetenz hat. Und dann der Professor,„„Wie man im Chaos badet, ohne nass zu werden““ weiterlesen

Blut, „Tränen“ & WhatsApp-Gruppe – Ein Tag in der neuen Arbeitswelt

Heute fühlte ich mich schon fast produktiv – und das, obwohl ich einen intravenösen Zugang glorreich versemmelt habe. Ein gescheiterter Venenangriff. Die Vene war zum Greifen nah, doch das Blut entschied: „Nur gegen Vorauskasse!“ Erst als ich die Kanüle wehmütig verabschiedete, floss es in Strömen. Der zweite Treffer? Gelang meiner Kollegin. Mein Ego? Dezent blutig„Blut, „Tränen“ & WhatsApp-Gruppe – Ein Tag in der neuen Arbeitswelt“ weiterlesen

Mein Biorhythmus braucht ’nen Neustart“

Erster Arbeitstag: erledigt – eine Mischung aus Autogrammstunde und Schnitzeljagd.  Viele freundliche Gesichter, noch mehr Formulare. Schlüsseln, Ausweis, Dienstwäsche – fehlt nur noch die Fanfare zur feierlichen Übergabe. Die Unterschriftenrunde fühlte sich an wie eine Autogrammstunde, nur dass keiner mich kannte. Bis ich die effizientesten Wege gefunden habe, werden wohl noch Monate ins Land ziehen. Aber„Mein Biorhythmus braucht ’nen Neustart““ weiterlesen

Freier Wille – oder das neuronale Wellnessprogramm

Sind wir mehr als nur Marionetten im kosmischen Ping-Pong-Spiel des Lebens? Also gut. Freier Wille. Dieses sagenumwobene Ding, das angeblich jeder hat – irgendwo zwischen Gehirngewusel, Kindheitstrauma und Kaffeeentzug. Der Determinismus sagt: „Ja, aber du bist nur ein Ball, der von Ursache zu Wirkung geschubst wird.“ Der freie Wille kontert: „Nein, ich bin der Spieler,„Freier Wille – oder das neuronale Wellnessprogramm“ weiterlesen

🚦Ampelpoesie 🚥 und andere Zwischenfälle

Ah, der Morgen begann also mit einer Symphonie des urbanen Wahnsinns. Naja was erwarte ich mir, wenn ich gegen sieben Uhr schon unterwegs bin – zu einer Uhrzeit, in der selbst die Motivation noch im Halbschlaf liegt. Bei der dritten Ampel dann das erste kulturelle Ereignis des Tages: ein junger Mann im geleasten 3er BMW„🚦Ampelpoesie 🚥 und andere Zwischenfälle“ weiterlesen

Mathe, Mode & mentale Überforderung

Der Versuch mir Schnittkonstruktion und Modelgestaltung beizubringen. Ich lerne: Ein Lineal ist nicht einfach ein Lineal, sondern ein „Masserl mit Maßstab 1:3“. (weil warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?). Dazu ein Kurvenlineal (das aussieht, als hätte es eine Identitätskrise), ein 30 cm langes Geodreieck. Dann ging’s ans Eingemachte: Hüftumfang, Taillenumfang, Rocklänge und Abnäher. Letztere haben„Mathe, Mode & mentale Überforderung“ weiterlesen

Reha-Komplimente:

Wenn Einschlafen ein Lob ist 😴 Das schönste Kompliment meiner Reha-Zeit? Kam von meiner absolut sympathischen, liebenswerten Doppelzimmer-Mitpatientin – ehrlich, direkt, herzerwärmend: 🫶🏻 „Mit dir im Zimmer hab ich besser schlafen können.“(Spoiler: 💛 Herz, was willst du mehr? ) Na bitte! Da braucht man kein Diplom, wenn man offenbar natürliche Sedierung ausstrahlt. Beruhigend, entspannend, vermutlich„Reha-Komplimente:“ weiterlesen

Achtsamkeit im Freien – oder: Stonehenge auf Krankenkassenkosten 🪨

Heute Achtsamkeitsgruppe im Freien – wir sollten die Natur „achtsam wahrnehmen“. Nach fünf Minuten fragte ich mich: Wann genau haben wir eigentlich verlernt, das zu genießen, was direkt vor uns liegt? Und wann haben wir angefangen, uns nach dem zu sehnen, was wir gerade nicht haben? Und ständig dem hinterherzurennen, was wir glauben (weil es„Achtsamkeit im Freien – oder: Stonehenge auf Krankenkassenkosten 🪨“ weiterlesen

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